So sorgen Sie für eine sichere Autofahrt mit Ihrem Hund!

Hond in auto

Gemeinsam mit dem Hund unterwegs zu sein, ist oft ein schöner Ausflug. Ob ein Waldspaziergang, eine Übernachtung oder ein Tierarztbesuch – eine Autofahrt sollte nicht nur angenehm, sondern vor allem sicher sein. Für Sie und für Ihren Vierbeiner. In diesem Blog teilen wir praktische Tipps, wie Sie jede Autofahrt für Ihren Hund komfortabel und sicher gestalten können.

Wählen Sie die richtige Transportlösung

Ein Hund, der lose auf der Rückbank sitzt, ist nicht sicher. Nicht für sich selbst und nicht für Sie als Fahrer. Es gibt mehrere Möglichkeiten, Ihren Hund sicher zu transportieren:

  • Autogurt für Hunde: Dies ist ein spezielles Geschirr, das an der Gurtschnalle befestigt wird. So sitzt Ihr Hund sicher und bequem.

  • Reisebox: Eine stabile, gut belüftete Box im Kofferraum ist für viele Hunde ein sicherer und vertrauter Ort.

  • Autositz für kleine Hunde: Für kleinere Rassen gibt es spezielle Autositze mit Gurtbefestigung.

Stellen Sie sicher, dass die gewählte Option gut zur Größe und zum Charakter Ihres Hundes passt.

Gewöhnen Sie Ihren Hund ans Autofahren

Nicht jeder Hund springt ohne Zögern ins Auto. Manche Hunde können reisekrank werden oder gestresst sein. Beginnen Sie mit kurzen Fahrten und lassen Sie Ihren Hund sich an die Geräusche und Vibrationen des Autos gewöhnen. Belohnen Sie ruhiges Verhalten mit einem Leckerli oder einem Spielzeug und halten Sie die Atmosphäre entspannt. So bauen Sie eine positive Assoziation auf.

Sicherheit geht vor – Fenster zu, Pfoten drinnen

So niedlich es auch aussieht, ein Hund, der den Kopf aus dem Fenster streckt, kann in einer Sekunde durch aufgewirbelte Steine oder einen Ast verletzt werden. Halten Sie die Fenster daher (fast) geschlossen. Lassen Sie auch keine Pfoten oder Schnauzen herausragen – wie ruhig Ihr Hund auch erscheinen mag, eine unerwartete Bewegung kann fatal sein.

Lassen Sie Ihren Hund niemals in einem geparkten Auto zurück

Diese Warnung bleibt wichtig: Ein Auto heizt sich rasend schnell auf, selbst wenn es draußen nur 20 Grad sind. Innerhalb von zehn Minuten kann die Temperatur in einem geschlossenen Auto gefährlich hoch ansteigen. Selbst mit einem geöffneten Fenster ist das Risiko zu groß. Lassen Sie Ihren Hund also niemals alleine im Auto zurück, auch nicht „ganz kurz“.

Planen Sie bei längeren Fahrten ausreichend Pausen ein

Fahren Sie länger als ein oder zwei Stunden? Dann planen Sie ein paar Stopps ein. Während dieser Pausen kann Ihr Hund sich lösen, trinken und die Beine strecken. Für Hunde (und Menschen!) ist es schön, sich etwas zu bewegen und frische Luft zu schnappen. Nehmen Sie immer eine Flasche Wasser, einen Napf und Kotbeutel für unterwegs mit.

Was, wenn Ihr Hund reisekrank ist?

Manche Hunde werden im Auto übel. Sie erkennen dies an Gähnen, Speicheln, Jaulen oder sogar Erbrechen. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Hund nicht direkt vor der Abfahrt frisst und versuchen Sie, ihn vorne oder in der Mitte des Autos zu platzieren, wo weniger Bewegung ist. In schweren Fällen kann der Tierarzt ein Mittel gegen Reisekrankheit verschreiben.

Sorgen Sie für Komfort: Decke, Spielzeug und Ruhe

Legen Sie eine Decke oder Matte in die Box oder auf die Rückbank, damit Ihr Hund nicht wegrutscht und bequem liegt. Ein vertrautes Spielzeug oder Kuscheltier hilft, sich zu entspannen. Drehen Sie das Radio nicht zu laut und vermeiden Sie abruptes Bremsen oder Lenken. Ruhige Fahrt, glücklicher Hund.

Eine sichere und entspannte Autofahrt beginnt mit einer guten Vorbereitung und der Berücksichtigung der Bedürfnisse Ihres Hundes. So wird jede Fahrt – ob kurz oder lang – zu einem angenehmen Erlebnis für Sie beide. Zweifeln Sie daran, wie Sie Ihren Hund am besten transportieren, oder leidet er unter Reisekrankheit? Fragen Sie einen Tierarzt über die VETTS App – wir helfen Ihnen gerne weiter.